Herzlich Willkommen im Hotel Atrium ****garni

Wir freuen uns sehr, Sie als Gast bei uns begrüßen zu dürfen.

Die folgenden Seiten sollen Ihnen einen Überblick über unsere Serviceleistungen geben.

Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Sollte etwas in unserem Hause nicht Ihren Erwartungen entsprechen, bitten wir Sie, uns dies gleich zu sagen; nur so haben wir die Möglichkeit zu reagieren. Es ist uns ein großes Anliegen, dass Sie dieses Haus als zufriedener Gast verlassen.

Noch eine Bitte an Sie:

Es wäre uns eine große Hilfe, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen würden, den beiliegenden Fragebogen auszufüllen. Ihre Kritik, Ihre Anregungen und natürlich auch Ihr Lob sind uns sehr wichtig.

Bitte werfen Sie den Fragebogen in den Briefschlitz mit der Aufschrift Gästefragebogen unter der Informationstafel im Eingangsbereich ein.

Vielen Dank und angenehmen Aufenthalt!

Welcome to the Hotel Atrium ****garni

We are glad to have you with us as our guest.

The following pages are meant to give you a survey of our services.

For further questions and information, please contact the front desk any time.

If there is anything in our hotel not up to your expectations, please tell us immediately, so that we have the chance to react and make amendments. It is our greatest concern that you leave this house as a fully satisfied guest.

One more request:

You would do us a great favor, if you took the time to fill out our questionnaire. Your criticism, your suggestions and of course especially your compliments are very important to us.

Please insert the questionnaire in the slot marked questionnaire below the information board near the entrance.

Thank you very much and enjoy your stay!

Grundriss Erdgeschoss

Das Erdgeschoss des Hotels symbolisiert die Topographie Passaus. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen zum einen eine Orientierungs- hilfe geben und zum anderen einiges wissenswerte zu den einzelnen Stadtteilen, den drei Flüssen und auch der Stadt im allgemeinen erzählen.

Donau, Inn und Ilz

(Gehwege, Aquarium)

Die Donau ist mit 2857 km nach der Wolga der größte Strom Europas und der einzige, der von West nach Ost, vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer, fließt. Benannt ist sie nach dem römischen Flussgott Danubius, und lange Zeit bildete sie die Grenze zur heidnischen Welt im Norden. Sie ist eine der ältesten und bedeutendsten europäischen Handelsrouten und durchquert bzw. streift 10 Länder. 1829 wurde die „Donaudampfschifffahrtsgesellschaft“ gegründet und damit das wohl längste Wort der deutschen Sprache erfunden.

Der Inn entspringt in den Alpen, im Schweizer Engadin. Das Wort ist auf das keltische „Ine“ = „der Fließende“ zurückzuführen. Obwohl er an der Einmündung breiter ist als die Donau und auch mehr Wasser führt, heißt der Fluss ab Passau dennoch Donau, weil diese bis hierher bereits einen längeren Weg zurückgelegt hat, während der Inn „nur“ 517 km lang ist.

Gerade mal 65 km lang ist das Flüsschen Ilz, das im bayrisch-böhmischen Grenzgebiet entspringt und sich durch den Bayrischen Wald bis Passau schlängelt. Sie ist einer der letzten deutschen Wildflüsse mit selten gewordenen Tier- und Pflanzenarten und wurde 2002/2003 zur deutschen „Flusslandschaft des Jahres“ gewählt.

Ortspitze (Dreiflüsseeck)

An der so genannten "Ortspitze" fließen die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz zusammen. Die unterschiedlichen Wasserfärbungen sind deutlich zu erkennen. Der Inn ist laut dem berühmten „Kufsteinlied“ grün, in Wirklichkeit jedoch meist gräulich, Johann Strauss jr.'s „schöne blaue Donau“ tatsächlich eher bräunlich und die moorhaltige Ilz schwarz.

Altstadt (Gebäudetrakt)

Die Altstadt liegt auf einer schmalen Halbinsel am Zusammenfluss von Inn und Donau. Der Dom steht auf einem kleinen Hügel, zu beiden Flussufern hin fallen die Gassen teilweise in steilen Treppen ab. Der Stephansdom mit der größten Kirchenorgel der Welt (1928 gebaut, 17774 Pfeifen und 233 Register) ist der größte Barockdom nördlich der Alpen und geht auf eine Kirche von 450 n. Chr. zurück. Beim großen Stadtbrand 1662 wurde der gotische Dom fast völlig zerstört. Die italienischen Baumeister Carlone und Lurago haben den Dom im Barockstil wieder aufgebaut und der Altstadt insgesamt ein südländisches Flair verliehen, weshalb Passau auch des öfteren als Bayrisches Venedig bezeichnet wird. Besonders deutlich wird dies bei den Häusern entlang der Innpromenade wo man sehr schön spazieren gehen kann. Hier steht auch noch der Schaiblingsturm aus dem 13.Jh., ein runder Wehrturm zum Schutz des Salzhafens. Im Zentrum der Altstadt liegt der Residenzplatz mit seinen Patrizierhäusern und der Neuen Bischöflichen Residenz. In der Residenz ist das Domschatz- und Diözesanmuseum zu besichtigen. In der Mitte des Platzes befindet sich der Wittelsbacherbrunnen. Am Donauufer steht das Rathaus aus dem 14.Jh. mit dem im 18. Jh. hinzugefügten 68 m hohen Glockenturm.

Niederhaus und Oberhaus

Jenseits der Donau ragt auf dem St.Georgsberg die Veste Oberhaus auf, einst eine der mächtigsten und größten Burganlagen Europas. Mit dem Bau wurde 1219 begonnen, zunächst um den Handel auf den Flüssen zu kontrollieren. Immer mehr wurde sie zur Trutzburg der Passauer Fürstbischöfe, die sich bei Bürgerunruhen durch einen Gang unter der Donau aus ihrer Stadtresidenz hierher flüchten konnten. Napoleon diente sie als Bollwerk gegen die Österreicher; von 1822-1918 war sie ein berüchtigtes Militärgefängnis. Heute beherbergt sie das Stadtmuseum.

Unterhalb der Veste, mit ihr durch einen Wehrgang verbunden, liegt zwischen Donau und Ilz die Veste Niederhaus aus dem 14./15.Jh., die sich in Privatbesitz befindet.

Ilzstadt

(Frühstücksraum)

Die Ilzstadt gegenüber der Altstadt hat durch Hochwassersanierung der Nachkriegszeit, die den Abriss einer ganzen Häuserzeile mit sich brachte, stark an historischer Substanz einge- büßt. Ursprünglich war hier eine malerische Fischersiedlung und ein Umschlagplatz für den Salzhandel nach Böhmen.

Perlfischerbar

seit dem 15. Jh wurde an der Ilz Perlenfischerei betrieben. Das Hoheitsrecht dazu hatten die Fürsten und Bischöfe, denn die Perlen waren von hoher Qualität und somit sehr kostbar. Diebstahl wurde streng bestraft (vom Handabschlagen bis zum Galgen). Heute ist die Flussmuschel vom Aussterben bedroht.

Bschütt

(Küche)

1922 wurde das erste Passauer Freibad „Bschütt“ eröffnet, bis Mitte der 30er Jahre noch mit durch eine Holzwand getrennte separate Becken für Männer und Frauen. Der Bikini war bis 1971 verboten. 1999 wurde das Bad geschlossen und ein neues Erlebnisbad in Kohlbruck errichtet. Jetzt ist hier ein Freizeitgelände mit Streetballanlage, Bolzplatz, Tischtennisplatten etc.

Grubweg

(Frühstücksraum)

Der „Grubweg“ (heute „Alte Straße“), der dem Ort seinen Namen gab, war schon für das

Heilige Römische Reich Deutscher Nation ein bedeutender Fernhandelsweg. Bis zum 2. Weltkrieg war Grubweg eine reine Landgemeinde.

Die Industrialisierung begann 1943 mit dem Bau einer Zweigstelle der Zahnradfabrik Friedrichshafen. Die ZF ist mit ca. 4000 Beschäftigten heute der größte Arbeitgeber in Passau. Auch deshalb haben sich die Grubweger bis zuletzt gegen die Eingemeindung 1972 gewehrt.

Hacklberg

(Zimmertrakt)

In diesem Stadtteil steht unser Hotel. In einer ursprünglich fürstbischöflichen Schlossanlage wird hier seit 1619 Bier gebraut. Die Hackl- berger Brauerei – von der auch wir das Bier beziehen – ist mittlerweile die größte der insgesamt 5 Passauer Brauereien. Sie befindet sich in Kirchenbesitz.

Innstadt

(Zimmertrakt)

Jenseits des Inns erhebt sich auf einem Hügel die Wallfahrtskirche Mariahilf (erbaut1624-27) über der Innstadt. Die Wallfahrtsstiege umfasst 321 Stufen, die sich die Pilger „hinauf- beten“. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das mittelalterliche Severinstor und Teile einer Stadtmauer, das Römermuseum mit der Ausgrabungsstätte des Römerlagers Bojotro und die Severinskirche. Im 5. Jh. gründete der Hl. Severin hier die erste christliche Gemeinde.

Mühltal-Lounge

(hier liegen Zeitungen und Zeitschriften aus)

Am Mühlbach, der hier in die Donau mündet, standen einst 7 Mühlen, die alle nicht mehr existieren, nur die Bachableitungen zeigen noch an, wo sie sich einst befanden.

Floorplan Mainfloor

The groundfloor of the hotel symbolizes the topography of Passau. The following pages are meant to help you find your way around the hotel, but also to tell you a few things worth knowing about our city, its districts, sights and the three rivers.

Danube, Inn and Ilz

(walk ways, Aquarium)

The Danube is 2857 km/1775 miles long, second only to the Wolga in Europe and the only one that runs from the west to the east; from the Black Forest to the Black Sea. The name is derived from the Roman river god Danubius, and for a long time it was the borderline to the pagan north. It is one of the oldest and most important european channels of trade and it passes 10 different countries. In 1829,the „Donaudampfschifffahrtsgesellschaft“ (literally translated: Danube steam shipping company) was founded, thereby most probably creating the longest German word ever.

The Inn originates in the Alps, in the Swiss Engadin. The word is celtic, „Ine“ meaning „the flowing one“. Although it is wider and carries more water at its debouchure than the Danube, the river is nonetheless called Danube further on as it has already covered a longer distance than the Inn, which is „only“ 517km/321 miles long.

The Ilz is a small river, only 65 km/40 miles long. It has its source in the Bavarian-Bohemian borderland and meanders through the Bavarian Forest to Passau. It is one of the very few remaining free-running rivers in Germany with many rare types of plants and animals. In 2002/2003 it was therefore opted German „river landscape of the year“.

Ortspitze (Dreiflüsseeck)

This is the conjunction point of the three rivers Danube, Inn and Ilz. The different colouring is clearly to be seen. According to the famous folk song „Kufsteinlied“, the Inn is green, but in fact it is mostly greyish. Johann Strauss jr.'s „beautiful blue Danube“ is more of a brownish shade and the Ilz, which contains a lot of moor, is black.

Old Town (room wing)

The old town is situated on a narrow peninsula between Inn and Danube. The cathedral is on a little hill, narrow crooked alleys and steep stair cases lead from here down to the rivers. The Stephansdom with the world's biggest church organ (built in 1928, 1774 organ pipes and 233 registers) is the largest baroque cathedral north of the Alps. Its origin goes back to a church from 450 A.D. In the great fire of 1662, the gothic cathedral was almost completely destroyed, along with the largest part of town. The Italian master builders Carlone and Lurago rebuilt it in baroque style and gave a southern touch to the Old town. That's why Passau is sometimes called the „Bavarian Venice“. The houses along the Innpromenade, which is beautiful to take a stroll, are typical examples. Here you also find the Schaiblingsturm, a round bastion tower built in the 13th century to protect the salt harbour. In the center of the Old Town is the Residenzplatz surrounded by patrician houses and the New Bishopric Residence. Inside the Residenz you may visit the cathedral treasury- and-diocesan museum. In the middle of the place is the Wittels- bacher brunnen (fountain). Down by the Danube you see the Rathaus (town hall) built in the 14th century; the 68m/223ft high bell tower was added in the 18th century.

Niederhaus and Oberhaus

Across the Danube, on top of the St.Georgsberg, rises the Veste Oberhaus, once one of the mightiest and hugest castles in Europe. Built in 1219, it was primarily designed for controlling the trade on the rivers, but it soon became more of a stronghold for the prince-bishops where they could flee to from their city residence via a tunnel underneath the Danube whenever the citizens became rebellious. Napoleon used it as a bulwark against the Austrians; from 1822 to 1918 it was a dreaded military prison. Today it houses the museum of local history.

Underneath the fortress and connected with it by battlement, sits the Veste Niederhaus between Danube and Ilz. Built in the 14th/15th centurv, it is now privately owned.

Ilzstadt

(Breakfast room/Restaurant)

The Ilzstadt vis-a-vis the Altstadt has lost a lot of its historical substance when a whole row of houses was torn down to improve the fortifications against floods in the postwar period. Originally, this was a picturesque fishermen settlement and a reloading point for the salt trade to Bohemia.

Perlfischerbar

Commercial pearl-fishing started already in the 15th century. Only princes and bishops had the sovereign right to do so, because the pearls were of high quality and very precious. Theft was severely punished (from cutting off one's hand to hanging). Today the river mussel is almost extinct.

Bschütt

(kitchen)

The first public swimming bath „Bschütt“ was opened in 1922, until the mid30s there were two separate basins for men and women, divided by a wooden wall. The bikini was forbidden until 1971. In 1999 the bath was closed and a new water park was opened in Kohlbruck. Now it is an area for recreational activities like streetball, tabletennis, football a.s.o.

Grubweg

(Breakfast Room)

The „Grubweg“ (today „Alte Strasse“ = „old road“) which this settlement was named after, was an important trade way for centuries. Till World War II, Grubweg was a rural community.

Industrialisation began in 1943 when a branch of the Zahnradfabrik Friedrichshafen was built. Today, the ZF is the biggest employer in Passau with ca. 4000 employees. This was one of the reasons why people in Grubweg were against being incorporated in 1972.

Hacklberg

(room wing)

Our hotel is located in this part of town. Beer is brewed here since 1619 on the originally prince-episcopal castle premises. The Hacklberger Brauerei – whose beer we serve right here – today is the largest of the 5 breweries we have in Passau. It is owned by the catholic church.

Innstadt

(room wing)

Across the Inn, the pilgrimage church Mariahilf (built 1624-27) rises on a hill above the Innstadt. A covered staircase leads up to it, and pilgrims should stop on every one of the 321 steps to pray. Other sights are the Severinstor (gate) and remnants of a city wall, the Roman museum with the excavation site of the Roman camp Bojotro and the Severins- kirche (church). In the 5th century, St.Severin founded the first christian community here.

Mühltal-Lounge

(you find newspapers and magazines here)

On the banks of the Mühlbach (creek) there once stood 7 mills, but none of them remained. Only the branching offs of the creek still indicate their former locations.